Sonntag, 15. April 2018




Gerade erst aus den Fängen eines afrikanischen Diktators gerettet, bekommt der Ex-Elitesoldat und Gründer von Enduro Adventures, Will Jaeger, den Auftrag, mit ausgewählten Kandidaten und unter Begleitung eines Kamerateams, ein rätselhaftes Flugzeugwrack aus dem Dschungel Brasiliens zu bergen. Doch schon vorher ereilt ihn die schreckliche Nachricht vom Tod seines Freundes Smithy, der auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Außerdem taucht immer wieder ein geheimnisvolles Zeichen auf, welches eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem deutschen Reichsadler hat und welches er schon einmal gesehen hat, nämlich bei den Unterlagen seines verstorbenen Großvaters.

Als erstes geht mein Dank an den Harper Collins Verlag, der mir dieses Leseexemplar für eine Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt hat. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, daran teilzunehmen, auch wenn ich nicht ganz von diesem Thriller überzeugt war.

Der Schreibstil des Autors ist im Großen und Ganzen recht einfach, aber auch sehr bildlich. Leider war mir dies allerdings an so mancher Stelle zu viel des Guten. Er beschreibt teilweise Gegenstände und Gegenden mit solch einem Enthusiasmus, dass er sich in Details vergisst, die nicht wirklich etwas für die Geschichte getan haben. Viel mehr hat es sich manchmal so sehr gezogen, dass ich bis über die Hälfte brauchte, um mich richtig in die Handlung hinein zu finden, obwohl ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Außerdem konnte sie mich bis zum Ende nicht vollends packen.

Und das, obwohl ich die Idee hinter der Story und auch den Plot recht gelungen fand. Man merkt von der ersten Seite an, dass der Autor, ein bekannter Survivalist und Abenteurer mit eigenen Fernsehshows, genau weiß, wovon er schreibt und vor allem, dass er richtig gut recherchiert hat. Mir wurde dies aber eben manchmal zu viel, weil sich Grylls in den zahlreichen Details verlor. So wurden Seiten benötigt, um eine Situation zu beschreiben, die sich Sekunden, höchstens Minuten abgespielt haben kann, Gegenstände wurden bis auf jede Kleinigkeit beschrieben und von allen Seiten, mit Vor- und Nachteilen betrachtet. Ebenso wurden die militärischen Hintergründe so ausführlich behandelt, dass ich teilweise fast dachte, ich hätte es mit einem Sachbuch zu tun. Allerdings wurde dies dann auf den letzten Seiten etwas besser und auch das Ende kann man so stehen lassen, wenn es auch nicht voll zufriedenstellend ist. Mit einem Cliffhanger hätte ich nicht gerechnet und ich würde einen eventuellen zweiten Band auch nicht mehr lesen. Dennoch war die Geschichte in sich schlüssig und sogar auf ihre eigene Weise spannend.

Was die Charaktere angeht, so waren diese, wie auch schon die Handlung, recht ausführlich beschrieben, was mich bei ihnen aber überhaupt nicht gestört hat, weil sie dadurch recht greifbar wurden. Außerdem waren sie durchweg realistisch geschrieben und gut gezeichnet. Jaeger konnte mich von Anfang an begeistern, ebenfalls dessen Freund und Kollege Raff. Auch Irina, eine der wichtigsten Teilnehmer, hatte etwas für sich, wenn ich anfangs auch nicht so richtig mit ihr warm wurde. Richtig gut fand ich an ihr vor allem, dass sie etwas besonderes an sich hatte.

Ich kann abschließend nur sagen, dass ich dieses Buch, trotz dass ich bis zum Ende nicht richtig damit warm geworden bin, recht gelungen finde. Gerade diejenigen, die sich für Militär, Survival und den Zweiten Weltkrieg interessieren und dabei nichts gegen ausführliche Beschreibungen haben, werden hiermit voll auf ihre Kosten kommen. Für mich war es allerdings nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte, auch wenn ich ab und zu meine guten Momente mit diesem Thriller hatte.

Samstag, 14. April 2018




In der Bibel gibt Gott immer wieder durch verschiedene Menschen und Propheten Versprechen an diejenigen weiter, die ihm nachfolgen. In diesem Geschenkbuch wurden zehn davon für Kinder zusammengefasst.

Ich danke dem SCM Verlag, dass ich mal wieder ein Buch aus ihrem Sortiment für eine Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Und wieder einmal bin ich von der Aufmachung des Buches begeistert. Es handelt sich hier um ein typisches Geschenkbuch mit wenig Text, aber vielen süßen Illustrationen, die zwar sehr einfach und damit kindgerecht gehalten sind, aber dadurch absolut nichts von ihrem Charme verlieren. Schön finde ich auch die Möglichkeit, das Buch individuell mit zu gestalten, indem man Platz für eine Widmung, gute Wünsche, eigene Bibelverse und vieles mehr für das beschenkte Kind hat. Und auch das Kind kann den Tag, zu dem er dieses Büchlein geschenkt bekommen hat, noch einmal beschreiben.

Auch die Texte, bestehend aus Bibelvers und Gebet, sind wieder sehr einfach gehalten und lassen sich gut und verständlich lesen, sind allerdings für mich manchmal ein bisschen zu umgangssprachlich. Das wirkt so ein bisschen, als wären gerade die Gebete eher an einen Menschen gerichtet, als an das mächtigste Wesen überhaupt. Außerdem hätte ich mir statt den Gebeten, auch wenn sie etwas erklärendes haben, eher eine richtige Erklärung zu den jeweiligen Versen gewünscht. Dafür finde ich aber die Auswahl der jeweiligen Bibelverse richtig gelungen und abwechslungsreich.
Überhaupt klingt meine Kritik wahrscheinlich erst einmal ziemlich hart, ist aber auch Meckern auf hohem Niveau, denn im Großen und Ganzen finde ich auch dieses Buch aus dem SCM Verlag wieder richtig toll und für Kinder auf jeden Fall ein geeignetes Geschenk.

Montag, 9. April 2018

Ihr Lieben, ich brauche eure Hilfe. Nein, ihr müsst keine große Aufgabe erfüllen, aber ich benötige eure Meinung. Dazu muss ich aber vorerst ein bisschen ausholen.

In letzter Zeit habe ich mich öfters gefragt, ob dieser Blog überhaupt einen Sinn erfüllt, der über das Ausleben meines Hobbies, nämlich der Vorstellung und Bewertung von Büchern, Filmen und Serien, hinaus geht. Schon vor circa fünf Jahren hatte ich einen ähnlichen Blog, den ich aus persönlichen Gründen löschen musste. Dieser war bis zu diesem Zeitpunkt zwar keiner von diesen wahnsinnig großen Blogs, aber erfüllte durchaus seinen Zweck, weil doch immer wieder neue Follower dazu kamen und sich auch ein wenig Konversation entwickelte.

Nun habe ich vor einem Jahr einen zweiten Versuch gestartet, weil mir die Arbeit mit einem eigenen Blog fehlte und ich eben gern meine Gedanken zu Büchern und so weiter teile. Das Erstellen von Rezensionen für Amazon hatte mir einfach nicht mehr gereicht und so entstand Kitty's Buch- und Filmkiste.

Wie ihr schon bemerkt haben werdet, habe ich viel Zeit in die Gestaltung dieses Blogs gesteckt und versuche, regelmäßig neue Beiträge zu posten. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es irgendwie nicht voran geht. Die Follower-Zahlen steigen auf allen verlinkten Seiten so gut wie gar nicht, Kommentare gibt es auch nicht und auch sonst habe ich das Gefühl, dass ich die Menschen da draußen nicht erreichen kann, da auch die Besucherzahlen eher niedrig sind.

Und da brauche ich eure Hilfe. Versteht mich nicht falsch, ich brauche keine tausend Follower und tausende Klicks am Tag, aber so langsam zweifle ich an der Qualität meiner Arbeit, da sich wirklich so gut wie gar nichts tut. Und ich bin auch wahnsinnig dankbar allen denen, die mir treu sind und bleiben. Doch so ein Blog macht nun mal keinen Sinn, wenn man kaum Menschen damit erreicht. Deshalb würde mich interessieren, ob ihr irgendwelche Änderungsvorschläge habt und ob ihr überhaupt regelmäßig vorbei schaut. Sind meine Rezensionen ansprechend? Gefallen euch meine Neuzugang-Posts? Und wie sieht es mit dem Rest aus? Fehlt irgendetwas oder sollte ich irgendetwas weg lassen? Ist die Aufmachung ansprechend oder sollte ich da etwas ändern? 

Ich würde mich wahnsinnig über Feedback freuen und natürlich auch versuchen, eure Vorschläge umzusetzen. Ich bin kein Profi und werde es sicher auch nie sein, doch ich glaube, das ist kaum jemand von uns und gebe einfach mein Bestes.

Sollte sich nichts ändern, so bin ich leider gezwungen, eine Entscheidung zu treffen und die würde dann wohl darin enden, dass ich auch diesen Blog wieder lösche und endgültig mit diesem Thema abschließe. Ich weiß, dass ein Blog sich entwickeln muss, was dieser hier aber scheinbar nicht tutund ich kann mir keinen Reim darauf machen, woran es liegt. Außerdem bin ich Mutter von zwei Kindern, habe einen Ehemann und andere Verpflichtungen, weshalb ich meine Zeit nicht mit einem Projekt verschwenden will, das niemandem etwas gibt. 

Ich will diesen Blog aber auch nicht ohne Kampf aufgeben und genau deswegen wollte ich mich an euch wenden. Ich hoffe Ihr könnt mich verstehen und vor allem helfen, diesen Blog so zu gestalten, dass ich ihn eben nicht aufgeben muss.

Danke ihr Lieben!