Donnerstag, 29. Juni 2017

Kinostart: 06.07.

Komödie
Deutschland
von: Leander Haußmann
mit: Harriet Herbig-Matten, Jan Josef Liefers, Heike Makatsch, Detlev Buck

Journalist Hannes Wenger hat mit seiner pubertierenden Tochter Carla alle Hände voll zu tun.
Verfilmung des gleichnamigen Buches von Jan Weiler


Kinostart: 06.07.

Drama, Komödie, Liebe
Großbritannien
von: Lone Scherfig
mit: Gemma Arterton, Sam Claflin, Bill Nighy

Catrin Cole wird im 2. Weltkrieg damit beauftragt, das Drehbuch zu einem Propagandafilm zu überarbeiten, um ihm einen weiblicheren Touch zu verleihen. Dabei läuft ihr der smarte Filmemacher Tom über den Weg.


Kinostart: 13.07.

Drama
USA
von: Marc Webb
mit: Chris Evans, Mckenna Grace, Lindsay Duncan

Frank möchte seiner wahrscheinlich hochbegabten Nichte Mary, die er allein großgezogen hat, ein normales Leben ermöglichen. Das passt seiner Mutter und Marys Großmutter jedoch gar nicht, denn sie hat Großes mit ihr vor.


Kinostart: 13.07.

Fantasy, Drama, Liebe
USA, Ungarn
von: Scott Hicks
mit: Addison Timlin, Jeremy Irvine, Harrison Gilbertson, Lola Kirke, Daisy Head

Nach einem schrecklichen Zwischenfall, an dem Lucinda die Schuld gegeben wurde, landet diese auf dem Internat Sword & Cross. Dort trifft sie auf den attraktiven aber unnahbaren Daniel, von dem sie sich sicher ist, ihn bereits zu kennen.
Auch zu diesem Film gibt es eine Buchvorlage von Lauren Kate.


Kinostart: 20.07.

Drama, Liebe, Komödie
Frankreich, Kanada
von: Radu Mihaileanu
mit: Derek Jacobi, Sophie Nélisse, Gemma Arterton

Vor Ausbruch des 2. Weltkriegs verliebt sich der Jude Léo in seine Nachbarin Alma. Er widmet ihr sogar ein Buch. Doch dann bricht der Krieg aus und die beiden werden getrennt. Jahrzehnte später stolpert die 15-jährige Alma in New York über das Manuskript eben diesen Buches.


Kinostart: 27.07.

Action
Großbritannien
von: Edgar Wright
mit: Ansel Elgort, Kevin Spacey, Lily James

Baby ist Fluchtwagenfahrer mit Tinnitus, weshalb er dauernd über seine Kopfhörer Musik hört. Trotzdem und trotz seines jungen Alters ist er in seinem Job einer der Besten. So wird er von Gangsterboss Doc beauftragt, diverse Ganoven bei ihnen Machenschaften zu chauffieren und vor der Polizei zu "retten".


Kinostart: 27.07.

Road Movie, Dokumentation
Deutschland
von: Karl-Martin Pold
mit: Bud Spencer, Terence Hill, Marcus Zölch, Jorgo Papasoglou

Die riesigen Bud-Spencer-Fans Marcus und Jorgo haben nur einen Traum, ihr Idol einmal persönlich zu treffen. Also begeben sie sich auf eine Reise quer durch Europa, bei der der sie auf zahlreiche Weggefährten des Schauspielers treffen. Gleichzeitig wird das Leben Bud Spencers porträtiert. 

Mittwoch, 28. Juni 2017



Band 1: Engelsnacht      Band 2: Engelsmorgen      Band 3: Engelsflammen      Band 4: Engelslicht


Nach einem verheerenden Vorfall, landet die 17-jährige Lucinda Price, genannt Luce, im Internat Sword & Cross. Dort trifft sie auf den gutaussehenden aber distanzierten Daniel, zu dem sie sich vom ersten Augenblick an hingezogen fühlt. Obwohl sie ihn noch nie gesehen hat, hat sie das Gefühl, ihn bereits zu kennen. Gleichzeitig zeigt Cam, ein nicht weniger attraktiver Junge, Interesse an Luce.


Ich muss sagen, dass ich einen Moment brauchte, mich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen, denn irgendwie passte die Erzählperspektive hier nicht so richtig zur Geschichte. Dennoch bin ich mit der Zeit recht gut damit zurecht gekommen, denn trotz allem ist er schnell und leicht lesbar.

Was die Handlung angeht, so war ich hin und her gerissen. Einerseits fand ich die Idee des Buches gar nicht mal so schlecht, auch wenn sie den ein oder anderen an andere Bücher dieses Genres erinnern dürfte. Ganz im Gegenteil, für mich war die Geschichte im Großen und Ganzen wirklich interessant.
Andererseits nervte mich das ganze Hin und Her zwischen Luce und Cam. Ja, es geht hier leider mehr um die beiden, als um Luce und Daniel, was ich aber spannender gefunden hätte und worauf ich mich auch gefreut hatte. Bis auf ein paar Begegnungen der beiden gab es bis knapp vorm Ende des Romans nicht viel mit ihnen zu erleben, was mich sehr enttäuschte. Auch war die Handlung stellenweise recht dröge und sie zog sich an manchen Stellen etwas. Spannend wurde es dann erst auf den letzten 100 Seiten und das auch nur mäßig, weil das Buch sehr vorhersehbar ist. So konnte ich mir schon nach dem ersten Viertel des Buches annähernd vorstellen, worauf alles hinaus läuft, was dann auch so oder so ähnlich geschah. Dennoch hat mich irgendetwas an dieser Geschichte gepackt, denn ich musste trotz all der kleinen und größeren Schwächen weiter lesen.

Leider konnten mich auch die Charaktere nicht so ganz überzeugen. Auffallend war, dass die Nebencharaktere hier viel besser geschrieben sind, als die Protagonisten, denn sie sind einfach frisch, interessant und authentisch. Vor allem hatte ich meine Probleme mit Lucinda. Es ist nicht so, dass ich sie nicht mochte, trotzdem hat sie mich ab und zu richtig genervt. Für mich müssen Protagonisten nicht immer toughe Helden sein, doch Luce hatte für mich einfach gar keinen fassbaren Charakter. Mal war sie ein ganz normales Mädchen, dann wurde sie wieder zum absoluten Mauerblümchen, um dann gleich wieder mit dem Heulen anzufangen. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm, ging es mir mit Daniel. Auch er war mir zu farblos und ich konnte ihn nicht fassen.

Ich kann gar nicht so richtig sagen, ob und wem ich dieses Buch weiter empfehlen soll. Da muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln. Es war zwar nicht schlecht, auch wenn sich meine Rezension vielleicht so anhören mag, dennoch fehlte mir einfach das gewisse Etwas. Trotzdem, oder gerade deshalb, werde ich auch den zweiten Band der Reihe lesen und hoffe, dass mich dieser ein bisschen mehr überzeugen kann. 




Montag, 26. Juni 2017

Impressum

A.Baumann
(Anschrift auf Anfrage)


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Quelle: Impressumsgenerator von juraforum.de

Donnerstag, 22. Juni 2017




Die Bibel mal anders. Dieses Buch erzählt und erklärt mit Hilfe von Illustrationen, Tabellen und Karten, Begebenheiten und Begriffe aus aus dem Buch der Bücher.


Der Name "Eine Entdeckungsreise durch die Bibel" ist hier Programm. Dave Strehler hat ein wirklich sehr kindgerechten Führer durch das wichtigste Buch überhaupt geschaffen, der nicht nur für Kinder geeignet ist. Selbst ich als Erwachsene konnte so einige neue Aspekte mitnehmen, habe Dinge erfahren, die ich vorher noch nicht wusste und fühlte mich sehr gut beraten.

Auch meinem Sohn hat es Spaß gemacht, dieses tolle Buch zu erkunden. Die kindgerechten Geschichten, Bilder und Tabellen haben es sehr leicht gemacht, auf die verschiedenen Themen einzugehen. Sehr schön fand ich auch, dass das Thema einzelner Geschichten noch einmal zeitnah aufgenommen und tiefer in die Materie eingegangen wurde. So erfährt man nicht nur mehr von Gott, Jesus und die zahlreichen, verschiedenen Personen aus der Bibel, sondern es werden auch viele Fragen zu christlichen Themen, wie zum Beispiel Was ist Liebe?, Wie kann ich errettet werden? Was ist Vergebung und wie kann ich vergeben? und vieles mehr, beantwortet und sehr kindgerecht mit Angabe von Bibelversen beantwortet.Überhaupt finde ich es sehr gut, dass alles mit Bibelstellen belegt ist.

Einzig die Vollständigkeit fand ich ein wenig unbefriedigend. Zwar wurden selbst die Briefe im neuen Testament und die Offenbarung nicht ausgelassen, dafür aber andere, meiner Meinung nach wichtige Ereignisse. So fehlten zum Beispiel die Himmelsleiter und das goldene Kalb komplett. Und auch die zehn Gebote, wurden anders angegeben, als ich sie selbst gelernt habe, aber das sind alles Kleinigkeiten. Ansonsten sind mir keine Fehler aufgefallen, ich habe aber auch nicht danach gesucht, denn ich fand alles schlüssig und gut recherchiert.

Für mich ist dieses Buch eine super Ergänzung zum Bibelstudium mit Kindern. Allerdings sollte man die Bibel immer mit zur Hand nehmen. Man sollte eben nicht vergessen, dass es sich hier nicht um eine Kinderbibel handelt, sondern eher um eine Art Atlas durch die Bibel. Meiner Meinung nach, kann man aber auch schon mit jüngeren Kinder dieses Buch behandeln, da es wirklich sehr leicht zu verstehen ist.


Mittwoch, 21. Juni 2017



Band 1: Paper Princess      Band 2: Paper Prince      Band 3: Paper Palace


Endlich haben sich Ella und Reed wieder zusammen gerauft, als schon wieder neue Probleme ins Haus stehen. Dieses Mal geht es um Reeds Leben. Und wieder muss Ella kämpfen, für sich und für Reed. Doch nicht genug, denn plötzlich wird sie auch noch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Bald schon muss sie feststellen, dass nichts ist, wie sie dachte.


Wenn es die ersten beiden Bände noch nicht geschafft haben, so hat mich "Paper Palace" nun vollkommen umgehauen. Nicht nur, dass sich diese zwar recht spannende, aber doch klischeehafte Geschichte zu einem echten Drama weiter entwickelt hat, nein, es kommt noch der gewisse Thrill dazu. Waren "Paper Princess" und "Paper Prince" schon spannend, so übertrifft Band 3 alles. Er ist anders, noch spannender, rasanter und gefühlvoller, hat aber auch mehr Sexszenen, die jedoch recht niveauvoll beschrieben wurden.

Mit dem weiterhin sehr leichten und lockeren Schreibstil war es für mich so ein Leichtes, die reichlich 400 Seiten an einem Tag regelrecht zu verschlingen. Unbedingt wollte ich wissen, wie es weiter geht und ob es endlich ein Happy End für die beiden Protagonisten gibt. Und obwohl ich die beiden, sowie einige der Nebencharaktere schon jetzt vermisse, bin ich mit dem Ende sehr zufrieden.

Auch die einzelnen wichtigen, aber auch unwichtigen Personen haben sich noch einmal sehr entwickelt, manche zum Schlechten, doch die meisten durchaus zum Guten. Nicht nur Ella und Reed werden endlich erwachsener, sondern auch Easton, die Zwillinge und sogar Jordan, die High School Zicke zeigt endlich mehr als ihre dümmliche, zerstörerische Art. Selbst Callum ist mir endlich richtig ans Herz gewachsen.

Natürlich kann man auch hier keine tiefgründige, hochtrabende Geschichte verlangen, aber darum geht es auch nicht. Dieser Roman, sowie die ganze Trilogie, ist einfach was er ist und dafür macht er meiner Meinung nach alles richtig. Ich fühlte mich durchweg unterhalten und mochte die Charaktere. Auf jeden Fall wird mir diese Reihe noch lange im Gedächtnis bleiben.


Dienstag, 20. Juni 2017



Band 1: Paper Princess      Band 2: Paper Prince     Band 3: Paper Palace


Nachdem Ella das Leben der Familie Royal gehörig auf den Kopf gestellt hat, hat sich einiges geändert. Sie hat eine Freundin gefunden, die Jungs haben sie endlich aufgenommen und mit Reed sollte sie glücklich sein. Doch stattdessen ist sie nach einem Zwischenfall plötzlich verschwunden. Alle machen sich Sorgen um Ella und sind wütend auf Reed. Denn er ist der Grund für Ellas Verschwinden.


Wie schon im ersten Band der Trilogie war der Schreibstil wieder sehr rasant und leicht zu lesen. Selten bin ich so schnell durch ein Buch gerast, wie hier. Außerdem fand ich ihn noch immer sehr angenehm im Gegensatz zu anderen New Adult Büchern, auch wenn die Sprache doch etwas angezogen wurde. Allerdings passt sie, weil ich das Gefühl hatte, sie wurde auf die entsprechenden Charaktere angepasst.

Auch die Geschichte geht sehr spannend weiter. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Charaktere zu begleiten und ich wurde gut unterhalten. Das Einzige, was mich ein wenig geärgert hat, war die Tatsache, dass es mal wieder ein ewiges Hin und Her gab. Obwohl ich immer wieder dachte, Ella und Reed würden endlich wieder zusammen kommen, brauchte sie dann doch ewig, um ihm zu verzeihen. Mit der Zeit wurde es aber wieder ziemlich prickelnd zwischen den beiden. Auch, wie sie miteinander umgegangen sind, fand ich sehr schön, teilweise aber auch amüsant. Das Ende dieses Mittelbandes war dann der Oberhammer. Der Cliffhanger ist kaum zu überbieten und so freue ich mich schon auf den dritten und letzten Band.

Wie schon erwähnt, hat mich dieses Hin und Her ein wenig gestört, was aber vor allem daran lag, dass ich Ella manchmal nicht so ganz nachvollziehen konnte. Natürlich hatte sie Angst, verletzt zu werden, doch dann hat sie lieber ganz auf Reed verzichtet?! Das war für mich komisch. Ansonsten aber liebe ich diesen Charakter noch immer. Genauso die Jungs, die ich immer mehr ins Herz schließe. Selbst Callum kann ich so langsam besser verstehen. Brook und Dinah hingegen sind das, was man Biester nennt. Beide sind so dermaßen unerträglich, dass einem alle leid tun, die mit ihnen zu tun haben. Und dann ist da noch Val, Ellas beste Freundin. Ich liebe sie! Mehr muss ich nicht sagen.

Ich glaube, man merkt, dass ich mit dieser Reihe bisher sehr zufrieden bin. Für mich sind es typische New Adult Bücher, die aber gut und spannend geschrieben sind. Also gibt es auch für "Paper Prince" wieder eine absolute Leseempfehlung von mir.


Donnerstag, 15. Juni 2017



Band 1: Paper Princess      Band 2: Paper Prince      Band 3: Paper Palace


Nach dem Tod ihrer Mutter steht die 17-jährige Ella auf eigenen Füßen. Ihren Vater kennt sie nicht und auch sonst hat sie keine Verwandtschaft, bei der sie unterkommen könnte, also verdient sie sich ihr Geld mit Jobs als Stripperin. Doch dann steht plötzlich Callum Royal in ihrer Schule und behauptet, ihr Vormund zu sein. Kurzerhand schleppt er sie mit zu sich nach hause, wo sie auf dessen fünf Söhne trifft, die sie alles andere als freundlich empfangen. Am schlimmsten benimmt sich ihr gegenüber allerdings Reed, der Hübscheste von allen. Das ändert jedoch nichts daran, dass zwischen ihnen schon bald die Funken sprühen.


Natürlich kann man das Genre New Adult nicht neu erfinden und so ist es auch hier. Dennoch muss ich sagen, dass mich dieses Buch trotzdem begeistert hat. Nicht nur, dass der Schreibstil des Autorenduos Erin Watt super einfach und flink zu lesen ist, nein, er ist auch noch ziemlich niveauvoll und nicht so abwertend, wie andere Bücher dieser Art. Mir persönlich gefällt es einfach, wenn die Sprache zwar salopp ist, aber nicht billig.

Dazu kommt eine Geschichte, die mich, auch wenn sie teilweise nur so vor Klischees strotzt, wirklich packen konnte. Es war einfach spannend, interessant und unterhaltsam, die Protagonistin in ihr neues Leben zu begleiten. Das Ende hat es dann auf die Spitze getrieben und ich muss unbedingt wissen, wie es mit Ella und Reed weiter geht.

Auch gegen die Zeichnung der einzelnen Charaktere habe ich im Großen und Ganzen nichts auszusetzen. Am besten hat mir Ella gefallen, die einfach nicht auf den Mund gefallen ist, die sich durchkämpft und nicht unterkriegen lässt, auch wenn es manchmal echt anstrengend mit den Royal Brüdern ist. Für mich waren zwar nicht alle ihrer Handlungen nachvollziehbar, aber welcher Teenager handelt schon immer nachvollziehbar!? Auch Reed, Easton, Swayer und Sebastian fand ich sehr unterhaltsam, wenn auch gerade am Anfang, alles andere als sympathisch. Ja, sie sind die typischen Bad Boys und ja, sie handeln wie verwöhnte reiche Jungs, aber das sind sie ja auch und ich kann mir gut vorstellen, dass es im realen Leben genau so funktioniert, gerade wenn man bedenkt, dass auch Callum Royal nicht das beste Vorbild für seine Kinder ist.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn ich hatte alles, was für mich gute Unterhaltung braucht. Der Schreibstil ist gut und nicht zu platt, die Geschichte ist super und die Charaktere gefallen mir bis auf Kleinigkeiten. Nicht zu vergessen sind auch die verbalen Schlagabtäusche zwischen Ella und ihren Mitmenschen, die mich oft zum Lachen gebracht haben.

Von mir bekommt "Paper Princess" jedenfalls eine absolute Leseempfehlung. Wer jedoch Klischees absolut nicht mag, sollte meiner Meinung nach definitiv nicht nur dieses Buch meiden, sondern alle Bücher dieses Genres.




Dienstag, 13. Juni 2017




Die kleine Hester wird von ihren fanatischen Eltern im Haus eingesperrt. Die Außenwelt sieht sie nur durch die staubigen Fenster, wenn die Vorhänge gewaschen werden. Bis sie sich traut, den Türknauf der Hintertür zu drehen und ins Freie zu treten. Als sie dann auch noch, wider dem Willen ihrer Eltern, in die Schule gehen muss, betritt sie eine völlig neue Welt, die in ihr etwas wach ruft, was niemand mehr stoppen kann.


Sofie Laguna erzählt hier eindringlich und sehr bildlich die Geschichte eines völlig isolierten Kindes. Dabei begibt sie sich auf Hesters Ebene, spiegelt ihre kindliche Sicht auf die Dinge, die rings um dieses Mädchen geschehen, in poetischen Worten und allerhand Metaphern und Vergleichen wider. Gegenstände werden lebendig, reden mit Hester und sie schafft sich eine Art Traumwelt. Gleichzeitig landet der Leser in einer erschreckenden Welt von Einsamkeit, psychischer und körperlicher Gewalt. Und trotz dieser sensiblen Thematik schafft es die Autorin, durchweg unverblümt und direkt zu bleiben. So ist das Buch, trotz seiner wenigen Seiten, nicht sehr schnell weg gelesen, zieht den Leser aber dennoch vollkommen in seinen Bann.

So ist die Geschichte sehr spannend, obwohl sich gerade die ersten Seiten nur im Haus abspielen. Man erlebt Hesters Alltag mit ihren Eltern, die sie nur als Belastung ansehen, sie zum arbeiten anstellen und bei den kleinsten Verfehlungen, die noch nicht einmal welche sind, züchtigen. Als sie dann zur Schule geht, wird es immer interessanter. Man merkt, wie sich in Hester etwas regt, dass sie sich verändert und auch ihre Welt langsam anders wahrnimmt. Das alles hat mir sehr gut gefallen und ich konnte nicht anders, als weiter zu lesen, auch wenn es mir ab etwa der Hälfte des Romans ein bisschen zu undurchsichtig wurde. Irgendwann fiel es mir an manchen Stellen wirklich schwer, den Gedanken Hesters und ihren Wahnvorstellungen (ich würde es als solche bezeichnen) zu folgen. Was dann beinahe am Ende des Buches geschieht, ist unglaublich und schrecklich, jedoch irgendwie absehbar. Trotzdem blieb mir förmlich der Mund offen stehen und ich war sehr erschrocken, wenn ich es auch verstehen konnte. Umso glücklicher war ich dann über das endgültige Ende der Geschichte.

Was die Charaktere angeht, so hat es die Autorin hier geschafft, diese sehr realistisch und nachvollziehbar zu gestalten. Hester ist so unschuldig, entwickelt sich aber zu jemandem, den man zwar nicht greifen kann, aber dennoch verstehen. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und auch als Erwachsene wirkt sie durch alles, was ihr geschehen ist, noch immer sehr kindlich, allerdings auf eine Art und Weise, die genau zu ihrem Charakter passt. Was ihre Mutter angeht, so fand ich diese von Anfang an verabscheuungswürdig. Sie bringt den Beweis dafür, dass Glaube ohne Liebe nichts wert ist und alle Rationalität verloren geht. Hesters Vater tat mir anfangs noch eher leid, da ich dachte, er würde sie doch auf irgend eine Weise lieben, könnte sich aber nicht gegenüber der Mutter durchsetzen. Das änderte sich aber schnell, denn von Liebe kann hier keine Rede sein. Im Gegenteil versteckte sich hinter seinem Handeln nur noch mehr Schrecken. Richtig toll fand ich Mary, Hesters erste Freundin aus der Schule und Norma, ihre zweite, richtige Freundin, die sie später kennenlernt. Beide sind einzigartige Charaktere und einfach toll. Sie akzeptieren Hester so, wie sie ist und genau das braucht sie.


Ich hätte nie gedacht, dass mich "Lichterloh" so packen könnte und mir so unter die Haut geht. Es hat zwar für mich ein paar wirklich kleine Schwächen, aber das sollte niemanden davon abschrecken, es zur Hand zu nehmen. Denn es besticht mit einer solchen Intensität, dass man es nicht mehr weglegen mag.